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Rückenbeschwerden

Wer häufig Rückenbeschwerden hat ist nicht allein – das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage ergab, daß jeder zweite Deutsche betroffen ist!

Tatsächlich neigen wir zu einer "rückenfeindlichen" Lebensweise: wir sitzen zu viel und falsch, wir setzen unseren Rücken oft einseitigen und falschen Belastungen aus (z.B. durch schweres Heben und Tragen). Das überfordert auf Dauer Muskeln, Bänder, Gelenke und Bandscheiben.

Wie hängen diese verschiedenen Bestandteile der Wirbelsäule zusammen? Wirbelgelenke und Bandscheiben verbinden die einzelnen Kreuzwirbel miteinander. Die Bandscheiben zwischen den Wirbeln besitzen eine abfedernde Funktion. Als "Stoßdämpfer" fangen sie Stauchungen ab und gewährleisten eine gleichmäßige Druckverteilung. Die Bänder dienen, ebenso wie eine kräftige Muskulatur, zur Stabilisierung der Wirbelsäule.
Der Begriff "Rückenschmerzen" kann nun verschiedene Krankheitszustände umschreiben, je nachdem, welcher Bereich der Wirbelsäule betroffen ist. Durch einen Besuch beim Arzt läßt sich klären, ob eventuell Muskelverspannungen (z.B. durch Streß, Fehlbelastungen), ein eingeklemmter Nerv oder eine Bandscheibenerkrankung die Ursache sind. Weit verbreitet sind Muskelverspannungen, welche meist durch "schlechte" Körperhaltung verursacht werden. Diese wiederum ergibt sich aus zu schwachen Bauch- und Rückenmuskeln. Wenn die Muskelpartien untrainiert sind, können sie ihre Stabilisierungsfunktion für die Wirbelsäule nicht mehr
ausreichend gewährleisten.

Daher ist es sehr wichtig, die Rücken- und auch Bauchmuskulatur durch regelmäßige Übungen und Sport zu stärken. Rückenschwimmen beispielsweise ist ideal, es gibt aber auch spezielle Kurse zur gezielten Rückenstärkung. Hier lernt man unter anderem auch, wie man sich im Alltag "rückenschonend" verhält.

Wer etwas für die Stärkung seiner Rückenmuskulatur tut, entlastet seine Bandscheiben. Dies ist zur Vorbeugung gegen sog. "Verschleißerscheinungen" von Bandscheiben und Gelenken von besonderer Wichtigkeit. Als unterstützende Maßnahme hat sich außerdem die Einnahme von Vitamin E in höherer Dosierung (ab 400 Einheiten täglich) bewährt. Muskelverspannungen können zusätzlich durch die Einnahme von täglich etwa 300 Milligramm Magnesium gebessert werden. Mit einer solchen Nahrungsergänzung tun Sie gleichzeitig etwas für Ihr Herz und Ihre Nerven – in jedem Fall gilt eins: legen Sie sich ein "breites" Kreuz zu und gehen Sie behutsam damit um, denn bisher kann man nur beim Auto die Stoßdämpfer wechseln ...